Rebekka von Büren

Mich fasziniert die Verhaltensmedizin, weil nur mit einem tiefen Verständnis des Verhaltens der Tiere auch deren Bedürfnisse erkannt und gedeckt werden können.

Schon früh habe ich begonnen, mich mit dem Verhalten von Hunden auseinanderzusetzen. Mit sieben Jahren besuchte ich mit unserer damaligen Mischlingshündin die Hundeschule. Später liessen diverse Kurse und Fachliteratur mein Wissen immer mehr wachsen. Unser zweiter Hund, ein Border Collie, sorgte im Training und im Alltag dafür, dass ich mich stets weiterbildete, wofür ich heute sehr dankbar bin. Es liegt auf der Hand, dass ich meine Maturaarbeit über Hundeverhalten verfasste.

Einmal Border Collie, immer Border Collie. Und so kommt es, dass ich auch heute selten ohne meine beiden Border-Freunde Tiff & Echap anzutreffen bin. Wir trainieren mehrmals wöchentlich bei REDOG, dem Schweizerischen Verein für Such- und Rettungshunde, sowohl in der Verschüttetensuche als auch in der Vermisstensuche.

Ich studiere Veterinärmedizin an der Vetsuisse Fakultät Bern und verfasse meine Masterarbeit zum Thema „Entspannungstraining in der Verhaltensmodifikation bei Hunden – Fragebogenstudie und Herzratenmessung“.

Ziel der Arbeit ist das Vergleichen verschiedener Methoden des Entspannungstrainings und das Messen der physiologischen Auswirkungen eines Entspannungssignals mit einem tragbaren Herzraten-Monitor (BioHarness) bei Hunden, die bereits ein Entspannungssignal erlernt haben.

Ich freue mich sehr, an der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Verhaltensmedizin mitwirken zu können.

Kontakt: rebekkavonbueren@students.unibe.ch