maya-grieder
Schon seit meiner Kindheit interessieren mich Tiere sehr, da es in meinem Umfeld immer Tiere gegeben hat. Zu unserer Familie gehörte lange Zeit ein Stubentiger, der nicht wenig zu meinem Berufsziel der Tierärztin beigetragen hat. Die Hündin, die vor 11 Jahren zu unserer Familie dazu kam, weckte zudem mein Interesse an Hunden und an Verhaltensbiologie.
Somit beschäftigte ich mich in meinem Zwischenjahr nach dem Gymnasium bis zum Studium mit einer Ausbildung zum Hundeverhaltensberater. Mich faszinierte vor allem die Mimik und das Ausdrucksverhalten der Hunde und die Motivation stieg, die Tiere besser „lesen“ zu können. Ich hoffte, im Veterinärmedizinstudium dieses Thema noch verfolgen zu können, obwohl ich mich schliesslich für den Schwerpunkt der Nutztiere entschied.
Als die Masterarbeiten für unseren Jahreskurs an der Vetsuisse Fakultät Bern ausgeschrieben waren, stachen mir dann aber sofort die Arbeiten zum Verhalten und Emotionen der Hunde ins Auge. Ich sah darin die Möglichkeit, mich nochmals auf dem Gebiet der Ethologie der Hunde weiterzubilden. Die Tierarztangst fand ich spannend, da unsere Hündin selbst grosse Angst vor dem Tierarzt hat und hoffe auf interessante Resultate aus unserem Studienaufbau.
Ich freue mich auf hoffentlich ergebnisreiche Versuche und motivierte Besitzer und Hunde, die an Projekten der HundeUniBern teilnehmen möchten.