Laufende Studien:

Wenn Sie über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden gehalten werden wollen oder selbst mit Ihrem Hund zu Studien eingeladen werden möchten, freuen wir uns über eine Registrierung in unserer Hunde-Datenbank. Clicken Sie dafür auf den Link unterhalb.

Ballverrückte Hunde gesucht!

SNF Ambizione Projekt PZ00P3_174221

balljunkieIst der Ball/ Frisbee für Ihren Hund das Grösste? Für eine neue Studie suchen wir ballverrückte Hunde.
Sie sind hochmotiviert, unermüdlich und oft leicht erregbar: das Phänomen der umgangssprachlich als „Balljunkies“ bezeichneten Hunde wurde bisher nicht wissenschaftlich untersucht. Uns interessieren Verhaltenseigenschaften dieser Hunde und wie ein Hund zum „Balljunkie“ wird.
Geplant sind eine Fragebogenstudie und Verhaltenstests sowie evtl. nichtinvasive Messungen der Herzrate mit einem kleinen tragbaren Messgerät (wie es auch von Sportlern oft verwendet wird) und des Stresshormons Cortisol im Speichel.

Kontakt: Alja Mazzini,  alja.mazzini@vetsuisse.unibe.ch, 079 2936846

Belohnungssensitivität bei Hunden

SNF Ambizione Projekt PZ00P3_174221

Bild3_kleinUnter Belohnungssensitivität versteht man, wie sensibel ein Individuum auf Belohnungen reagiert. Dazu gehört einerseits die Reaktion auf die Belohnung selbst, andererseits auch auf Reize, welche Belohnungen vorhersagen (beispielsweise sekundäre Verstärker).

Eine Vorhersage ist, dass Hunde, die stark auf Belohnungen reagieren, besonders leicht trainierbar sind.  Andererseits kann eine starke Belohnungssensitivität bei Ratten und Menschen mit impulsivem Verhalten, Frustration und Suchtverhalten einhergehen. Bei Hunden wurde dies bisher wenig erforscht. In diesem Projekt wird Belohnungssensitivität bei Haushunden in verschiedenen Verhaltenstests untersucht und in Zusammenhang mit Trainierbarkeit, Impulsivität, Tendenz zu Frustration und suchartigem Verhalten gebracht.

Kontakt: Alja Mazzini,  alja.mazzini@vetsuisse.unibe.ch

Wie drücken Hunde Emotionen aus? – Labrador Retriever gesucht!

Mit dieser Studie wollen wir untersuchen, welche Verhaltensweisen und Mimik Hunde zeigen, wenn sie sich auf ihr Lieblingsleckerli oder ihr Lieblingsspielzeug freuen und was sie tun, wenn sie sich etwas länger gedulden müssen, um die Belohnung zu bekommen.

Für diese Studie konzentrieren wir uns zunächst nur auf Labrador Retriever, um rassebedingte Unterschiede im Ausdrucksverhalten auszuschliessen. In einem weiteren Schritt muss natürlich getestet werden, ob sich die Ergebnisse auch auf andere Rassen übertragen lassen.

Zeitaufwand: 5 Besuche (je rund 45 Min.; Termine zeitlich flexibel)

Ort: Vetsuisse Campus, Universität Bern

Kontakt: Annika Huber, annika.huber@vetsuisse.unibe.ch, 0763079121

Angstreduktion beim Tierarzt

Ziel der Studie ist es, die tierärztliche Allgemeinuntersuchung bei Hunden in vier kurzen Besuchen positiv zu belegen. Anhand der Auswertung von Körpersprache und Verhalten sollen die Effekte der positiven Erfahrungen nachgewiesen werden.

Für die Studie besuchen die Hundebesitzer und ihre Lieblinge Priscilla Moser und ihre Helferin viermal in Bern in der Kleintierklinik der Universität Bern (Dauer des Besuchs: rund 10-30 Minuten).

Dauer der Studie: 4 Termine von ca. 10-20 Minuten

Voraussetzungen:
DIE REKRUTIERUNG FÜR DIESE STUDIE IST MITTLERWEILE ABGESCHLOSSEN.
Diese Studie ist für Hunde geeignet, die sich beim Tierarzt eher ängstlich zeigen, aber keine Panik haben. Hunde, die bereits Aggressionsverhalten beim Tierarzt gezeigt haben oder die unter generalisierten Ängsten bzw. allgemeiner Angst vor fremden Menschen leiden, können wir leider nicht in diese Studie aufnehmen, da in solchen Fällen ein tiefer greifendes Verhaltenstraining notwendig ist.

Kontakt: Priscilla Moser, 076 343 4427,  priscilla.moser@students.unibe.ch