Studie 1: Ziehen Hunde Variation in Futterbelohnungen oder eine immer gleiche Belohnung vor?

Bild3_klein Zuerst wird getestet, welches Futter der Hund am liebsten mag. Danach werden die Hunde auf zwei Targets trainiert, welche entweder mit der konstanten Belohnung (das beliebteste Futter aus dem Präferenztest) oder der variablen Belohnung (drei verschiedene Futterbelohnungen werden abgewechselt) zusammenhängen. Am Ende dürfen die Hunde selbst wählen, welches Target und welche Art der Belohnung sie bevorzugen.
Studien an Ratten und Menschen haben gezeigt, dass diese oft die variable Belohnung bevorzugen, obwohl sie bei der anderen Option immer ihre Lieblings-Belohnung erhalten. Ob das auch bei Hunden zutrifft, soll in der Studie getestet werden.
Dauer der Studie: ca. 2-4 Besuche (je 1 Stunde)
Voraussetzungen: keine
Kontakt: Sarah Bütler, 079 286 9170, sa.buetler@bluewin.ch

Studie 2: Angstreduktion beim Tierarzt

tierarzt-Ronya1 Hier soll der Einfluss eines so genannten „Happy Visits“, auf Angstverhalten bei Hunden in der Tierklinik zu untersuchen. Ziel ist, hier Strategien zu untersuchen, Angst von Hunden beim Tierarzt zu reduzieren, die für Tierärzte in der Praxis auch machbar (d.h. nicht übermässig aufwendig) sind.
Die Besitzer werden gebeten, mit ihrem Hund zu zwei Terminen ans Tierspital zu kommen. Bei beiden Besuchen erfolgt zuerst ein standardisierter Besuch von rund 5 Minuten, um zu sehen, wie der Hund auf den Untersuchungsraum und die Tierärztin reagiert (inklusive Pulsmessung durch die Tierärztin). Anschliessend folgt entweder ein „Happy Visit“, bei dem mittels hochwertigem Futter positive Assoziationen mit dem Untersuchungsraum und der Tierärztin erzeugt werden sollen oder ein Kontrollbesuch (die Hunde verbringen dieselbe Zeit im Untersuchungsraum wie beim „Happy Visit“, erhalten aber kein Futter und keine Interaktionen). Beim zweiten Termin erfahren alle Hunde einen Happy Visit. Wie sich die positiven Erfahrungen auf das Verhalten/ die Stressanzeichen der Hunde auswirken, wird anhand von Videoaufnahmen ausgewertet.

Dauer der Studie: 2 Termine von ca. 30-45 Minuten
Voraussetzungen: Diese Studie ist für Hunde geeignet, die sich beim Tierarzt eher ängstlich zeigen, aber keine Panik haben. Hunde, die bereits Aggressionsverhalten beim Tierarzt gezeigt haben oder die unter generalisierten Ängsten bzw. allgemeiner Angst vor fremden Menschen leiden, können wir leider nicht in diese Studie aufnehmen, da in solchen Fällen ein tiefer greifendes Verhaltenstraining notwendig ist.

Kontakt: Maya Grieder, 079 572 9833,  maya.grieder@students.unibe.ch

Studie 3: Fragebogen – Verhalten von Hunden bei Feuerwerken

silvester

Wir suchen Hundebesitzer, die bereit sind, einen Fragebogen zum Verhalten ihres Hundes während Feuerwerken auszufüllen (Dauer: 5-10 Minuten)

Der Fragebogen ist unter dem folgenden Link zugänglich: Fragebogen – Verhalten von Hunden zu Silvester

Kontakt: Sarah Gähwiler, 0795213160, sarah_gaehwiler@hotmail.com

Voraussetzungen: keine; uns interessieren sowohl Hunde, die Angst bei Feuerwerk haben, als auch jene, die keine Angst haben