Laufende Studien – Teilnehmer gesucht!

Laufende Studien:

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Wie drücken Hunde Emotionen aus? – Labrador Retriever gesucht!

Mit dieser Studie wollen wir untersuchen, welche Verhaltensweisen und Mimik Hunde zeigen, wenn sie sich auf ihr Lieblingsleckerli oder ihr Lieblingsspielzeug freuen und was sie tun, wenn sie sich etwas länger gedulden müssen, um die Belohnung zu bekommen.

Für diese Studie konzentrieren wir uns zunächst nur auf Labrador Retriever, um rassebedingte Unterschiede im Ausdrucksverhalten auszuschliessen. In einem weiteren Schritt muss natürlich getestet werden, ob sich die Ergebnisse auch auf andere Rassen übertragen lassen.

Start: ab September 2018

Zeitaufwand: 5 Besuche (je rund 45 Min.; Termine zeitlich flexibel)

Ort: Vetsuisse Campus, Universität Bern

Kontakt: Annika Huber, annika.huber@vetsuisse.unibe.ch, 0763079121

 

Belohnungssensitivität bei Hunden

SNF Ambizione Projekt PZ00P3_174221

Bild3_kleinUnter Belohnungssensitivität versteht man, wie sensibel ein Individuum auf Belohnungen reagiert. Dazu gehört einerseits die Reaktion auf die Belohnung selbst, andererseits auch auf Reize, welche Belohnungen vorhersagen (beispielsweise sekundäre Verstärker).

Eine Vorhersage ist, dass Hunde, die stark auf Belohnungen reagieren, besonders leicht trainierbar sind.  Andererseits kann eine starke Belohnungssensitivität bei Ratten und Menschen mit impulsivem Verhalten, Frustration und Suchtverhalten einhergehen. Bei Hunden wurde dies bisher wenig erforscht. In diesem Projekt wird Belohnungssensitivität bei Haushunden in verschiedenen Verhaltenstests untersucht und in Zusammenhang mit Trainierbarkeit, Impulsivität, Tendenz zu Frustration und suchartigem Verhalten gebracht.

Kontakt: Stefanie Riemer, stefanie.riemer@vetsuisse.unibe.ch,  079 2936846

Ballverrückte Hunde gesucht!

balljunkieIst der Ball/ Frisbee für Ihren Hund das Grösste? Für eine neue Studie suchen wir ballverrückte Hunde.
Sie sind hochmotiviert, unermüdlich und oft leicht erregbar: das Phänomen der umgangssprachlich als „Balljunkies“ bezeichneten Hunde wurde bisher nicht wissenschaftlich untersucht. Uns interessieren Verhaltenseigenschaften dieser Hunde und wie ein Hund zum „Balljunkie“ wird.
Geplant sind eine Fragebogenstudie und Verhaltenstests sowie evtl. nichtinvasive Messungen der Herzrate mit einem kleinen tragbaren Messgerät (wie es auch von Sportlern oft verwendet wird) und des Stresshormons Cortisol im Speichel.

Kontakt: Stefanie Riemer,  stefanie.riemer@vetsuisse.unibe.ch, 079 2936846

Angstreduktion beim Tierarzt

tierarzt-Ronya1 Hier soll der Einfluss eines so genannten „Happy Visits“, auf Angstverhalten bei Hunden in der Tierklinik zu untersuchen. Ziel ist, hier Strategien zu untersuchen, Angst von Hunden beim Tierarzt zu reduzieren, die für Tierärzte in der Praxis auch machbar (d.h. nicht übermässig aufwendig) sind.
Die Besitzer werden gebeten, mit ihrem Hund zu zwei Terminen ans Tierspital zu kommen. Bei beiden Besuchen erfolgt zuerst ein standardisierter Besuch von rund 5 Minuten, um zu sehen, wie der Hund auf den Untersuchungsraum und die Tierärztin reagiert (inklusive Pulsmessung durch die Tierärztin). Anschliessend folgt entweder ein „Happy Visit“, bei dem mittels hochwertigem Futter positive Assoziationen mit dem Untersuchungsraum und der Tierärztin erzeugt werden sollen oder ein Kontrollbesuch (die Hunde verbringen dieselbe Zeit im Untersuchungsraum wie beim „Happy Visit“, erhalten aber kein Futter und keine Interaktionen). Beim zweiten Termin erfahren alle Hunde einen Happy Visit. Wie sich die positiven Erfahrungen auf das Verhalten/ die Stressanzeichen der Hunde auswirken, wird anhand von Videoaufnahmen ausgewertet.

Dauer der Studie: 2 Termine von ca. 30-45 Minuten
Voraussetzungen: Diese Studie ist für Hunde geeignet, die sich beim Tierarzt eher ängstlich zeigen, aber keine Panik haben. Hunde, die bereits Aggressionsverhalten beim Tierarzt gezeigt haben oder die unter generalisierten Ängsten bzw. allgemeiner Angst vor fremden Menschen leiden, können wir leider nicht in diese Studie aufnehmen, da in solchen Fällen ein tiefer greifendes Verhaltenstraining notwendig ist.

Kontakt: Maya Grieder, 079 572 9833,  maya.grieder@students.unibe.ch

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